„Crossmediale PR-Arbeit im digitalen Zeitalter“ stand auf dem Programm der jüngsten B2B-Fachveranstaltung, zu der die Konradin Mediengruppe und der Kommunikationsclub Baden-Württemberg ins Stuttgarter „Haus der Wirtschaft“ eingeladen hatten. Drei Referenten beleuchteten das Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: aus der des Medienwissenschaftlers, aus der des PR-Experten und, hier wurde es besonders interessant, aus der des Fachmedien-Redakteurs.

Christian Närdemann, Chefredakteur des Fachmagazins „BM“ (www.bm-online.de), gab den versammelten Kommunikationsprofis dabei „7 Prinzipien für erfolgreiche Pressearbeit“ an die Hand – „aus der Praxis“, wie er betonte, „nicht aus dem Lehrbuch“:

  1. „Kapazität statt Stress“
    PR ist Arbeit. Deshalb sollte sie niemand im Unternehmen „nebenher“ machen (müssen).
  2. „Konzept statt Bauchgefühl“
    Nur wer seine PR-Ziele kennt, kann sie auch erreichen. Anders gesagt: PR ohne Konzept funktioniert nicht.
  3. „Volltreffer statt Gießkanne“
    Eine medienspezifisch zugeschnittene Fokussierung ist das A & O einer guten PR – denn sie vermeidet Reibungsverluste für das Unternehmen wie auch für die Redaktionen.
  4. „Konkret statt beliebig“
    PR fällt dann auf fruchtbaren Boden, wenn man substanziell etwas zu sagen hat.
  5. „Kontinuität statt Strohfeuer“
    PR wirkt nur, wenn sie langfristig angelegt ist. – Für den Fachpresse-Profi ein „ganz wichtiger Faktor“!
  6. „Dialog statt Predigt“
    Gute PR kommuniziert auf Augenhöhe und sucht den Austausch – gerade auch mit den Redakteurinnen und Redakteuren, denn sie sind als Branchenexperten nicht zuletzt wertvolle Brainstorming-Partner.
  7. „Einzigartig statt vergleichbar“
    Sich abheben von anderen – das ist das Ziel eines jeden guten Marketings. Und das gilt genauso für die PR.

Wir werden uns auch in Zukunft daran halten!